Good Distribution Practice

 

Arzneimittel unterliegen durch die EU Good Distribution Practice – GDP (übersetzt: gute Vertriebspraxis) beim Transport besonderen Bestimmungen. Beispielsweise müssen die Temperaturbedingungen während der gesamten Beförderung in einem akzeptablen Bereich liegen. Die Umsetzung aller Maßnahmen der EU-GDP-Leitlinien muss durch alle Beteiligten der Supply Chain, z. B. auch Transportfirmen erfolgen.

Die Leitlinien der EU zur guten Vertriebspraxis, als Teil der Qualitätssicherung in der pharmazeutischen Industrie, sollen sicherstellen, dass Arzneimittel jederzeit adäquat transportiert und gelagert werden, damit Qualität und Wirksamkeit des Produktes erhalten bleiben und die Sicherheit der Patienten jederzeit garantiert werden kann.

Die EU-GDP-Leitlinien richten sich in erste Linie an den Pharmagroßhandel.

Die GDP Leitlinien sind über die Verordnung für den Großhandel und die Arzneimittelvermittlung (Arzneimittelhandelsverordnung, AM-HandelsV) ins deutsche Recht transferiert worden. In § 1a Qualitätssicherungssystem der Arzneimittelhandelsverordnung heißt es: „Betriebe und Einrichtungen müssen die EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis von Arzneimitteln einhalten und hierfür ein funktionierendes Qualitätssicherungssystem entsprechend Art und Umfang der durchgeführten Tätigkeiten betreiben, das die aktive Beteiligung der Geschäftsführung vorsieht.“

Hier finden Sie das „Faktenblatt Kühllagerung von Arzneimitteln“ des ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.

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